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Der klassische Gesang

Singen ist nicht nur die ursprünglichste Form der Musikausübung des Menschen,

sondern auch gleich die unmittelbarste:

 

der Körper selbst ist das Instrument, das im Zusammenhang mit Geist und Seele

zum Klingen gebracht, aber auch wegen seiner empfindlichen Konstruktion durch

kleinste Störungen ernsthaft geschädigt werden kann.

 

Der funktionelle Teil der Stimme, also der ursächliche Mechanismus zur

Tongebung, umfasst die Muskelbereiche von Kehlkopf und Rachen sowie

die Muskulatur des Atemapparates. Darüber hinaus gehört zum materiellen

Teil des Instrumentes Stimme, das Knochengerüst mit der anhängenden

Muskulatur, sowie das gesamte Nervensystem.

 

Diesem sichtbaren Ich steht das unsichtbare Ich gegenüber, Geist und Seele, die

Persönlichkeit des Menschen.

 

Singen lernen bedeutet,

 

·  die Balance zwischen der Atmung und den beteiligten Muskelgruppen

  herzustellen

· die Stimmlippen in Schwingung zu versetzen

· den Vokaltrakt (Rachenraum) mit der dazugehörigen Artikulations-

   muskulatur (Gaumen, Mund, Zunge, Lippen) so einzustellen,dass die

   erzeugten Schwingungen ihren Weg in das Knochengerüst des

   Menschen (Kopf, Schulter, Wirbelsäule, Brustkorb...) finden.

 

Ist der Sänger in der Balance, stellt sich der Kehlkopf und der Vokaltrakt, ja sogar 

die Atmung, für den vorgestellten Vokal, die bestimmte Tonhöhe und Lautstärke

von selbst ein. Leider kann die Balance sehr schnell durch falsche Gewohnheiten

und die angrenzenden Hilfsmuskeln (Kau-, Schluck-, Gesichtsmuskeln) gestört

werden. Für eine gesunde und stabile Balance sorgt der Gesanglehrer.

 

Das Repertoire besteht aus dem „klassischen“ Kunstlied und Opernarien aus

mehreren Jahrhunderten, sowie Musicals.